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postheadericon Roter Teppich, lodernde Flammen

Kreisbrandmeister Jörg Berger wurde in Denzlingen feierlich verabschiedet – in großer Kulisse

DENZLINGEN. Mit einer denkwürdigen Feier wurde am Mittwoch Kreisbrandmeister Jörg Berger in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste würdigten im festlich geschmückten Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen die Verdienste Bergers um den Brand- und Katastrophenschutz.

Roter Teppich lodernde FlammenBis zuletzt war es der Feuerwehr gelungen, ihre Vorbereitungen für eine besondere Überraschung geheim zu halten: Mit einem Konvoi aus einem knappen Dutzend Feuerwehrfahrzeugen, darunter ausgewählte Oldtimer, wurden der "KBM", wie Berger in Feuerwehrkreisen genannt wurde, und seine Familie im Wohnort Sexau von seinem Nachfolger Christian Leiberich abgeholt.

Von Sexau, wo die Mitglieder der Feuerwehr an der Hauptstraße Spalier standen, ging die langsame Fahrt mit Blaulicht zum Kultur- und Bürgerhaus. Hier hatte die Denzlinger Wehr Kreativität bewiesen: Lodernde Flammen in eisernen Feuerschalen markierten den Weg, umstellt vom kompletten Fahrzeugbestand der Wehr, samt ausgefahrener Drehleiter.

Ein dreißig Meter langer roter Teppich, gesäumt von den Feuerwehrkommandanten des Kreises und ihren Stellvertretern, nahm den Pensionär samt Familie in Empfang. Dazu spielte der Spielmann- und Fanfarenzug der Feuerwehr Riegel.

Redner würdigen Bergers Charakter und Leistungen

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postheadericon Man muss schon angefressen sein

BZ-INTERVIEW mit dem scheidenden Kreisbrandmeister Jörg Berger und seinem Nachfolger Christian Leiberich.

KREIS EMMENDINGEN. Die Feuerwehr im Kreis steht vor einer Zäsur: Mit Kreisbrandmeister Jörg Berger geht nach einem Vierteljahrhundert der oberste Feuerwehrmann in den Ruhestand – er gibt das Amt an Christian Leiberich ab. Marius  EMLK112Alexander und Patrik Müller sprachen mit beiden.

BZ: Herr Berger, Sie sind seit 1994 Kreisbrandmeister. Jetzt ist Schluss. Ihr Fazit?

Berger: Ich war gerne Kreisbrandmeister. Und ich bin sehr zufrieden, wie sich die Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat: Die Ausstattung ist besser geworden, auch das Ausbildungsniveau der Kommandanten hat sich verbessert.

BZ: Herr Leiberich, warum wollten Sie Kreisbrandmeister werden?

Leiberich: Beworben habe ich mich, weil ich Feuerwehrmann aus Leidenschaft bin. Ich war jetzt 16 Jahre im Regierungspräsidium. Da habe ich mich zwar auch mit dem Thema beschäftigt, war aber weiter weg von der Basis. Ich wollte die Möglichkeit haben, mehr direkt mit unseren Ehrenamtlichen zu arbeiten und mehr rauszukommen – sei es bei Einsätzen, sei es bei der Ausbildung.

BZ: Sie waren auch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg-Wiehre. Seit Oktober sind Sie in Emmendingen. Was ist anders?

Leiberich: In Freiburg gibt es eine Berufsfeuerwehr, da ist die Struktur des Ehrenamtes eine ganz andere. Die Berufsfeuerwehr arbeitet im Alltagsgeschäft viel ab, damit hat man bei der Freiwilligen Feuerwehr dann weniger zu tun als im Kreis Emmendingen. Da fehlt dann manchmal auch die Routine, wenn mal etwas passiert. Aber auch in Freiburg sind die Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

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