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Sichere Weihnachtszeit: Zehn Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

 

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

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Koordiniert und reibungslos

Die Emmendinger Feuerwehr probte in großem Stil die Evakuierung des Kreiskrankenhauses.

Foto: Benedikt Sommer

EMMENDINGEN. Was tun, wenn’s im Krankenhaus brennt. Die Freiwillige Feuerwehr Emmendingen probte dazu am Samstag im Kreiskrankenhaus den Ernstfall, der so hoffentlich nie eintritt. Personal und Kernstadtwehr stellten sich einem angenommenen Brand, der laut Drehbuch auf einer Station ausgebrochen war. Vorrang hatte dabei die Evakuierung der bedrohten Patienten.

In wenigen Lebenslagen ist der Mensch hilfloser, als als Patient im Krankenhaus. Geschwächt, verletzt, sediert, oft immobil, ist er auf Hilfe angewiesen. Kommt es in dieser Ausgesetztheit zu einem Notfall, entsteht schnell ein Szenario, das nicht nur den Verantwortlichen nächtliche Albträume bereitet. Gut, wenn in einem solchen Fall alle Beteiligten auf eingespielte Handlungsmuster und verinnerlichte Routinen zurückgreifen können.

"Dass die Übung überhaupt stattfand, das ist der erste positive Punkt an diesem Nachmittag", begann daher auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Engelbert Kläger zu Recht am Übungsende sein Fazit. 

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Der Zufall wird zum Glücksfall

Die Kooperation mit dem Entenrennen beschert der Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür einen unerwarteten Andrang.

138836157EMMENDINGEN. Ein Zufall entwickelte sich zum Glücksfall. Die Emmendinger Feuerwehr hatte ihre jährliche Präsentation als Tag der offenen Tür auf ihrem Betriebsgelände an der Elz geplant. Der Lions-Club Emmendingen und die Lebenshilfe wollten das 10. Emmendingen Entenrennen am gleichen Tag abhalten. Warum nicht gemeinsam, sagten sich die Vorstandsmitglieder. Es wurde ein Riesenerfolg. Vermutlich war der Besucherandrang am Sonntag auch wegen des unsicheren Ausflugswetters so erfreulich lebhaft.

Die Schätzungen der Besucherzahl über den ganzen Tag über lagen im soliden vierstelligen Bereich, mutmaßt Feuerwehrkommandant Ralf Kesselring. Schon um elf Uhr waren die ersten Familien eingetroffen, um den Fahrzeugpark und die technischen Einrichtungen der Emmendinger Wehr in Augenschein zu nehmen. Fragen wurden ausführlich beantwortet. "So richtig was für Technik-Freaks", meinte der zehnjährige Olaf. Sein Vater stimmte ihm zu. Bei ausführlicherem Betrachten der feuerroten technischen Wunderwerke wurde von den Floriansjüngern veranschaulicht, wie sehr die Menschenrettung bei allem technischen Fortschritt Priorität hat.

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