Get Adobe Flash player
29.05.2017  um 03:27 Uhr  Technische Hilfe klein  - Emmendingen, Finkenweg  mehr ...
28.05.2017  um 20:43 Uhr  Technische Hilfe Tier  - Emmendingen, Am Sportfeld  mehr ...
26.05.2017  um 10:04 Uhr  Kleinbrand  - Mundingen, Köndringer Weg  mehr ...
Banner

...mehr auf www.feuerwehr-erleben.de oder auf unserem Youtube Channel: feuerwehr-erleben

 

Funkzentrale für Feuerwehr

Die Umstellung auf Digitalfunk und Defekte am alten System machen die Anschaffung erforderlich.

EMMENDINGEN. Die Feuerwehr bekommt eine neue Funkzentrale für knapp 102 000 Euro. Das beschloss der Hauptausschuss am Donnerstag in öffentlicher Sitzung. Bisher funkt die Feuerwehr mit analoger Technik. Weil aber der Landkreis zum Jahresende auf einen bundesweit einheitlichen Digitalfunk umstellt, zieht die Feuerwehr mit.

Sie tut es gern, funktioniert bei der alten Anlage doch vieles nicht mehr. "Seit 2006 wartet Deutschland auf Digitalfunk", erklärte Stadtkommandant Ralf Kesselring, warum die Feuerwehr zugewartet hatte, obwohl das die Arbeit umständlicher machte: Für die defekte Alarmierung wurde ein analoger Funkhörer zur Überbrückung gekauft und die Dokumentation lief teils über die Leitstelle, teils per Hand, weil die Sprachaufzeichnung ausgefallen war. Lang war seine Liste der defekten Geräte – vor zweieinhalb Jahren fing’s sogar in der Technik zu rauchen an. Gelöscht war schnell, die Schäden wurden aber nicht weniger.

Die Funkzentrale ist das Informationszentrum bei Einsätzen. Wenn die Feuerwehr gerufen wird, sitzt dort mindestens ein Mitarbeiter. Er organisiert, wenn vor Ort mehr Manpower oder Material benötigt werden, sorgt für Nachalarmierungen, die Versorgung der Einsatzkräfte und den Nachschub. Bei Großbränden, Unwetter oder einer Suchaktion ist die Führungsgruppe mit vier Leuten dort; sie übernehmen auch die Kommunikation mit anderen Behörden und Organisationen wie Polizei, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk, Rathaus oder Landratsamt. Künftig stehen dafür zwei EDV-gestützte Arbeitsplätze mit je einem Funkgerät und ein weiterer Platz zur Verfügung. Die Sprachaufzeichnung erfolgt ebenfalls digital, die Alarmierung bleibt allerdings – wie im Landkreis – zunächst analog und wird repariert.

Weiterlesen...

 

317 Mal rückte die Feuerwehr aus

Die Abteilung Emmendingen hielt im Gerätehaus Rückblick auf das vergangene Jahr / Ralf Kesselring und Alwin Schlegel in ihren Ämtern bestätigt.

EMMENDINGEN. "Die Feuerwehr Emmendingen wurde im Jahr 2016 durchschnittlich alle 27 Stunden und 30 Minuten alarmiert", berichtete Schriftführer Patrick Kleiser bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Emmendingen im fast voll besetzten Gerätehaus. Insgesamt rückte die Kernstadtwehr im Jahr 2016 zu 317 Einsätzen aus, darunter auch zu zwei Großbränden.

Dazu gab es neun Fahrzeugbrände, 27 Klein- und Mittelbrände und 120 Technische Hilfeleistungen klein, zum Beispiel Türöffnungen für Menschen in Not. Hinzu kamen Einsätze bei Verkehrsunfällen, Verunreinigung von Straßen und Gewässern oder Brandsicherheitswachen. "Bei den insgesamt 317 Einsätzen konnten 23 Personen gerettet werden. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät", informierte Schriftführer Patrick Kleiser in seinem Bericht.

Es vergehe kein Tag, an dem nichts passiere, sagte Abteilungskommandant Ralf Kesselring. Dennoch betonte er: "Von größeren Einsätzen sind wir bis auf drei verschont geblieben." Kesselring sagte, er sei glücklich, 66 Feuerwehrleute hinter sich zu haben. Er lobte aber auch deren Familien. "Das Zusammenspiel mit der Stadt klappt reibungslos", so Kesselring weiter.

Weiterlesen...