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   Unwettergefahr

 

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Brandschutzübung: 150 Schüler in zwei Minuten evakuiert! - Feuerwehr probte an der Fritz-Boehle-Werkrealschule den Ernstfall

Heute Morgen um 9.30 Uhr fand an der Fritz-Boehle-Werkrealschule eine unangekündigte Räumungsübung statt. Diese Übung war Teil eines Schülerprojekts, das durch die Feuerwehr Emmendingen unterstützt wird. Nachdem die Aula der Schule verraucht worden war, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr und die Schüler und Lehrer bekannten Maßnahmen einer schnellen Evakuierung wurden eingeleitet.

Rauch im FoyerPhilipp Lautermilch, Christian Ernst, Andreas Lehmann und Calvin Kuri aus der Klasse 9 der Werkrealschule hatten über sechs Wochen das Projekt „Brandschutz“ vorbereitet, verwerteten die Erfahrungen von Schülern und Lehrern der letzten Jahre und informierten am Montag in einer Schülervollversammlung ihre Mitschüler und die Lehrerschaft über die Verhaltensregeln bei der Evakuierung.
Dabei wurde auch angekündigt, dass in der nächsten Zeit eine Übung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr erfolgen würde.

Als dann heute Morgen die Sirene im Haus ertönte, dichter Rauch im Foyer erkennbar war und die Feuerwehr mit Martinshorn anfuhr, wurde schnell erkannt, dass nun das Gelernte umgesetzt werden musste. Innerhalb von nur zwei Minuten war das Gebäude von 150 Personen geräumt. Vorschriftsmäßig waren auch die vom Qualm zuerst betroffenen Räume mit nassen Tüchern unter den Türschlitzen abgedichtet worden.

In diesen Zimmern begaben sich die Schüler an die Fensterfront um somit die im Ernstfall erforderlichen Rettungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf zeigte sich Feuerwehr-Kommandant Ralf Kesselring und auch die Projektgruppe zog ein positives Fazit. Abschließend beseitigten dann die an der Übung beteiligten vier Feuerwehrleute das Gebäude mittels Druckbelüfter von den Qualmrückständen.

Bleibt zu hoffen, dass auch im Ernstfall alles so funktioniert. Spätestens bei der jährlich verbindlichen Übung im nächsten Jahr wird sich zeigen, ob die Verhaltensregeln „gespeichert“ werden konnten.


Bericht: regiotrends.de

 

Jahresbericht für das Jahr 2013 der Feuerwehr Emmendingen, Abteilung Emmendingen

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2013 wurde wie gewohnt durch die Rheintalmusikanten eröffnet. Kommandant Ralf Kesselring begrüßte neben seinem Stellvertreter Alwin Schlegel, den OB-Stellvertreter Joachim Saar, zahlreiche Vertreter der Stadt und den Ortschaften, sowie die Vertreter vom Deutschen Roten Kreuz und der Polizei. Außerdem den Ehrenkommandanten K. Rieth, alle aktiven Feuerwehrangehörigen und die Abteilungskommandanten. Kommandant Ralf Kesselring blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2013 zurück und bedankte sich bei allen Aktiven für ihren Einsatz.


 

Einige Einsätze 2013 im Überblick:

 

01.01.2013

Das Jahr 2013 begann für viele unserer Kameraden bereits 4 Minuten nach Mitternacht, zwischen 00.04 und 02.00 Uhr musste die Abteilung Emmendingen zu insgesamt 4 Einsätzen ausrücken.

 

07.01.2013

Am frühen Montagmorgen wurde die Feuerwehr Emmendingen zu einem Pkw Brand in der Wiesenstrasse alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand der Pkw bereits im Vollbrand. Mit der Schnellangriffsleitung konnte das Feuer jedoch rasch gelöscht werden. Im Anschluss mussten noch ausgelaufene Betriebsstoffe aufgefangen und beseitigt werden. Die Wiesenstrasse war für die Zeit der Bergung teilweise gesperrt worden, am Pkw entstand Totalschaden.

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Foto: Daimler AG

Rettungskarte per QR-Code: Scannen für mehr Sicherheit

Bei einem schweren Autounfall zählt jede Sekunde. Damit die Handgriffe der Helfer exakt sitzen, gibt es seit 2007 sogenannte Rettungskarten - für Mercedes und Smart sind diese erstmals auch per QR-Code abrufbar.

Hybrid-Antrieb, Elektromotor, Brennstoffzelle - mit den neuen Antrieben steigt nach einem Unfall das Risiko für die Retter. Um die Gefahren zu verringern, sind sie auf die Hilfe der Hersteller angewiesen.


"Autos raten" mag für Kinder im Stau ein beliebter Zeitvertreib sein. Doch bei einem Unfall wird aus dem Spiel für Feuerwehrmänner oft bitterer Ernst. Häufig kann man bei einem Wrack nur noch mit Mühe den Hersteller erkennen. „Welches Modell da vor einem liegt, ist jedoch oft gar nicht zu ermitteln", sagt Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Das ist für Helfer schon heute ein Problem, weil sie oft nicht wissen, wo sie die Rettungsschere idealerweise ansetzen sollten, um einen Verletzten schnellstmöglich aus dem Wrack zu holen.

Doch mit der wachsenden Zahl alternativer Antriebe kommen die Retter noch stärker in die Bredouille. "Schon bei einem Fahrzeug mit Gasantrieb muss man aufpassen, dass keine Leitung gekappt wird. Sonst hilft auch der sicherste Tank nicht mehr. Und bei Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieben fließen so hohe Ströme, dass bei einem falschen Schnitt nicht nur die Fahrzeuginsassen, sondern auch die Retter buchstäblich der Schlag treffen könnte", sagt Ziebs.

Die meisten Fahrzeughersteller haben so genannte Rettungsleitfäden entwickelt, die in der Regel über das Internet abgerufen werden können und detaillierte Hinweise auf Gefahrenstellen, besonders verstärkte Karosserieelemente und die Risiken für Retter geben. Im Einsatz fehlt dann einfach die Zeit, erst den genauen Fahrzeugtyp zu ermitteln und dann im passenden Leitfaden nachzulesen.

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