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03.12.2016  um 11:07 Uhr  Technische Hilfe klein  - Emmendingen, Neustrasse  mehr ...
03.12.2016  um 10:45 Uhr  Fahrzeugbrand  - BAB 5 Teningen =>> Riegel  mehr ...
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Sichere Adventszeit: Neun Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

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Die Allzweckwaffe der Feuerwehr

Nein, das war kein Einsatz am Rathaus – die Feuerwehr stellte am Dienstagabend ihre beiden neuesten Fahrzeuge vor: das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Abteilung Emmendingen und dessen "kleinen Bruder" in Kollmarsreute.

Schlüsselübergabe HLF

EMMENDINGEN. Nur der Name Hilfeleistungslöschfahrzeug ist etwas sperrig bei dem neuen Feuerwehrfahrzeug. Ansonsten ist es universell einsetzbar: Es ist in Notfällen als Erstes vor Ort – was es seit August schon mehrfach gezeigt hat.

Am Dienstagabend übergab Oberbürgermeister Stefan Schlatterer formell die Schlüssel für das fast 400 000 Euro teure Fahrzeug (94 000 Euro gab’s als Zuschuss) an Stadtkommandant Ralf Kesselring, der es als "unsere Allzweckwaffe" bezeichnete: Denn es ist für nahezu alle Einsatzlagen ausgerüstet, verfügt über Wassertank (wichtig bei Fahrzeugbränden auf der Autobahn), Spreizer und viele weitere Geräte. Der kleine Bruder steht seit Juli in Kollmarsreute und war im Rathaushof auch zu besichtigen; er dient auch der Umsetzung des neuen Konzeptes, mit dem die Feuerwehr gewährleisten will, dass auch tagsüber immer genügend Leute für den Einsatz verfügbar sind.

"Die Verfügbarkeit tagsüber ist mittlerweile das größte Problem", sagte Kesselring bei der Übergabe. "Aber wir sind da noch recht gut dran – als 2013 der Bombenalarm im Ramiegelände war, haben wir 80 Leute zusammenbekommen, das ist ordentlich." Ein dickes Lob gab’s vom OB: "Ohne euch geht es nicht – und das einzige, was die Stadt tun kann, ist, zu einer anständigen Ausstattung beizutragen."

 


Quelle: bz-online / Sylvia-Karina Jahn